Band 
Siebenter Theil.
Seite
332
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LZ« UlkN — Ultramarin.

die Secunden, der vierte die Schwere der Luft,-er fünfte die Wärme und Kälte, und der sechstedie Feuchtigkeit der Lust anzeigt, hat Herr Muss»in Wien erfunden.

G«m-lnm'ihlgt Kalender-Lescreyen von Fresenlus. >eB. -786. S- 27 «

Ulen (Baltus) s. Einlaß

Ulloa (Don Antonio) s. Metasse, MondS^-rulkan, Platina.

Ulmanu (David) s. Rhetorik.

Ulphilas s. Bibel, Buch, Buchstaben, Kal-ligraphie.

Ulpianus (Domitius) s. Rechtsgelehrsamkeit.

Ultramarin ist ein feines VeilchenblauesPulver, dessen Farbe sich nicht verändert und am Werthedem Golde gleich gehalten wird. Das Pulver wird ausden blauen Stücken des Lazurstcins gemacht, denman sorgfältig von den anRrS gefärbten Theilenscheidet. Die alte Bereitungsart dieser Farbe sollweit mühsamer und kostbarer gewesen seyn, als dieneuere. Nach Kunkels Vorschrift wird diese Farbeauf folgende Art gemacht: man zerbricht den La-zurflein in Stücken von einer Erbse groß, löscht ihnim starken Weinessig ab, alsdenn wird er in Essigzu einem feinen Pulver gerieben. Dann laßt maudie Halste reines Jungferwachs und die Hälfte Ko-lophonium in einer irdenen, glasurtcn Schlüssel zer-gehen , wirst unter beständigem Rühren das Pulverhinein, gießt die Masse in kaltes Wasser und läßtsie darin 8 Tage stehen. Dann süllr man zweyGefäße mit sehr warmen Wasser, knetet ein Stück