Band 
Siebenter Theil.
Seite
333
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Ultramarin.

r>on der Masse in dc^. einen Gefäß mit Wasser undwenn man glaubt, das schönste herausgezogen zuhaben, knetet man die Masse noch einmahl in demandern Gcfässe mit Wasser, wo aber das Blaueschon bleicher und nicht so gut wird. Nach vier Ta-gen setzt stch in dem Wasser das Pulver zu Boden,welches man sorgfältig sammelt. Man kann von ei-ner einzigen Masse drey bis vier Arten Ultramarinmachen, je nachdem man die Masse in drey odervier verschiedenen Gefäßen knetet; die Farbe anSdem letzteren Kneten wird aber immer schlechter, alsdie, welche man aus dem vorhergehenden Knetenerhielt.

Der ächte Lazurstein wird in der BucharischestTartarey gesunden a). Die alte Bereitungsart desUltramarins soll, wie Theophrastus schreibt, einKönig von Theben, in Egypten, erfunden haben b).Den Nahmen 1.31,15 Taruli haben wir erst von denArabern erhalten. Herr Hofrath Deckmann behaup-tet , unser Lazurstein sey der Saphir der Alten ge-wesen, und beweiset dieses unter andern auch auseiner Stelle aus des Arethas Erklärung der Offen-barung Johannis, bey Kap. 2 r, r-. c) Arethaslebte im eilsten Jahrhundert. Nach Tychsens Mei-nung ist Lazul oder Lazur ein pcrstsches Wort undheisst sowohl der Lazurstein, als auch blaue Farbe.Die älteste Erwähnung des Nahmens Ta-uli kommtnach Herrn Beckmanns ä) Meinung in einer Schriftdes Leontius e) vor, wo Leontius, der im 6tenJahrhundert gelebt haben soll, seine Himmelskugelmit einer Farbe anstreichen lehrt, die man damahlsil.» 2 urion nannte. — Im 8len, -Leu und roten