z6a> Ventilator.
Der Ventilator des 'Hales besteht aus zweyhölzernen Kasten oder Parallelpipcdis, deren jedesin der Mitte durch eine ym ein Charnier beweglichehölzerne Klappe (Ompbrgßms) getheilt ist. DieseKlappen sind qn einer Seitenfläche des Kastensdurch das Charnier befestiget, und stehen von denübrigen Seiten des Kastens ringsum um 1/2» Zollab. Sie sind durch eine eiserne Stange an einenHebel so befestiget, daß man durch Hin- und Her-bcwegen der Hebelstange, wie bey dem doppeltenDruckwerke, abwechselnd eine Klappe um die an-dere erheben, und wieder niederdrücken kann. Anden Grundflächen jedes Kastens befinden sich vierVentile. Zwey derselben öffnen sich nach innen,zwey nach außen. Jeder Kasten ist an der Stelle,wo sich die auslastenden Ventille befinden, mir ei-nem vorliegenden kleinern Kasten oder Parallelepi-peda verbunden, in welches man bewegliche Röh-ren einsetzen kann, um durch selbige die Luft dahinzu leiten, wo man sie nöthig hat. Durch die ver-schiedenen Stellungen dieser Maschinen hat man esin seiner Gewalt, die verdorbene Lust auszupum-pen, oder frische Lieft einzubringen. Im erstenFalle muß der Ventilator so stehen, daß seine ein-saugendcn Ventile mit dem Zimmer verbunden sind,das Ende der Röhre aber hinaus in die freye Lustgeht. Diese Stellung hält Halcs für die vortheil-hasteste, und konnte so mit einem doppelten Kasten(von 10 Fuß Länge, .z—4 Zoll Breite, und iz ZollHöhe) in einer Stunde auf 2^,000 Tonnen Lustauspumpen, und die frische Luft ging dagegen sounvermerkt ein, daß weder die Kranken, noch die