Band 
Siebenter Theil.
Seite
361
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Ventilator. Z6 l

Schlafenden im Zimmer davon einige Unbequem-lichkeit empfanden. Doch bemerkt Hales, daßder Ventilator fast immer in Bewegung erhalten wer-den müsse, wenn man recht reine Luft im Schiffehaben wolle. Um frische Luft von außen einzubrin-gen , muß die Maschine außerhalb des Zimmers ste-hen , und die Leilsöhre ins Zimmer geführt werden,wobey aber der entstehende Wind unbequem fallenwürde. Hales gibt übrigens noch den Rath, vpnseinem Ventilator Anwendungen auf die Reinigungder Luft in Kohlenschächren, Kornböden, Pulver-magazinen und dergleichen, zur Trocknung des Ge-treides und Schicßpulvers, ingleichen zu Einbla-sung von Dampfen, welche die Würmer und In-sekten todten u. s. w. zu machen.

Da diese Maschine beständige Arbeit zu ihrerBewegung nöthig hat, so fiel Hales selbst darauf,fie durch Hülfe einer Feuer- oder Dampfmaschinezu bewegen, und dem Herrn Fiy-Gerald soll es ge-lungen seyn, der Dampfmaschine die hierzu nöthigeEinrichtung zu geben b). Diese ganze Vorrichtungnahm indessen viel Raum ein, daher ist ihr Ge-brauch auf Schiffen nicht so allgemein geworden,besonders da Sukton 174» ein bequemeres Mittelvorschlug, daß man sich nähmlich zur Erneuerungder Luft des durchs Küchcnfeuer bewirkten Luftzugsbedienen möchte, der durch ein mit dem Aschcn-hecrde verbundenes und in mehrere Zweige verbrei-tetes Zugrohr an die Orte, wo er nöthig ist, ge-führt werden konnte c). Nachher wurde dieserVorschlag durch Sulton und Desagulier dahin ab-