,g7" Dera's Hydraulische Maschine.
versetzt wird. Der aufsteigende Theil dieses Seilsnimmt nun allezeit eine gewisse Menge Wasser mitsich, deren horizontale Durchschnitte Zirkelriugebilden, welche um das Seil herumgehen, und de-ren Breite vom Durchmesser des Seils und vonder Geschwindigkeit der Bewegung abhängt. Dieobere Rolle ist in ein Behältniß eingeschlossen, dasim Boden zwo Oeffnungen hat, durch welche dasSeil hindurchgeht; das Wasser schlagt gegen dengewölbten Deckel dieses Behältnisses an und wirdvon da durch eine abwärts Hangende Röhre in eindarunter befindliches Gefäß geleitet. Um die Ur-sache der Erhebung des Wassers zu übersehen» mußman sich das rauhe Seil» als eine Reihe von Bü-scheln vorstellen, an die sich zuerst eine Wasser-schicht anlegt, welcher nachher allmählich mehrereMasserfäden oder Wasserringe durch die Adhäsionnachfolgen. Diese Wafferringc bilde« nun, in-dem sie sich von Schicht zu Schicht vereinigen, ei-ne concentrische , das Seil umringende Wasser»schaale» der das Seil zum Kerne dient, und wel-che durch die dem legiern mitgetheilte aufsteigendeBewegung erhoben wird. Eben das würde erfol-gen , wenn man anstatt des Seils eine eiserne Kettegebrauchte; alsdann würde sich das Wasser in dieOcffnungen der Ringe oder Glieder dieser KetteHineinsetzen, und mit denselben aufsteigen. Ulmmehr Wasser zu heben, hat man vorgeschlagen,statt eines Seils mehrere zu gebrauchen; auch hatdie Erfahrung, wenigstens in Modellen, gelehrt,daß durch Verdoppelung des Seils fast doppeltso viel Wasser gehoben wird. Zu dem Ende be-