Band 
Siebenter Theil.
Seite
373
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Bera's Hydraulische Maschine. Z7A

kommen die beyden entferntesten oder zuerst genann-ten Rollen doppelte Einschnitte oder Rinnen, inwelche zwey von einander unabhängige Seile ohneEnde eingelegt sind, die mit einander parallel lau-fen, und nicht viel weiter, als um die Größe ih-res Durchmessers, aus einander stehen. In die-sem Falle erhebt sich eine ganze Wassersäule zwi-schen den beyden parallelen Seilen. Ein Strickvon 2» Linien im Umfange hob in 7 z/g MinutenLL» Pinken Wasser auf eine Höhe von 6z Fuß.Der Erstirder gibt den Stricken aus Genist denVorzug, weil sie sich länger, als andere, im Was-ser erhalten,, ohne zu faulen. Deparcieup hatE^pe-rcmentaluntersychungcn über diese Maschine ange-stellt und behauptet, daß sie weniger wirksam sey,als alle bisher bekannte, und selbst als die Eimer-maschine am gewöhnlichen Ziehbrunnen a). Lan-driani hat diese Maschine verbessert und dadurchbewirkt, daß der Strick eine größere Bewegungbekommt b).

Es ist nicht ganz schicklich , wenn einige dieserMaschine den Nahmen Funicularmaschine beylegen,weil man hierunter Darignon's einfache Sciliua--schine versteht.

v. Vene! hat eine neue, sehr ähnliche, hy-draulische Maschine erfunden, die nicht so viel Seilenöthig hat, auch nicht leicht Schaden und Aufent-halt leidet, sehr einfach ist, und das Wasser 80Schuh und höher hebt c).

2 - Gehler phystkal. Wörterbuch. IV. S- -rz6. b-,

Lichienberg's Magazin für da» Reuige aus der Physik-