Band 
Achter Theil.
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Wachsfiguren. Wachstuch. z

Wachsfiguren s. anatomi'cht.

Wachslichter waren zur Zeit des Domini-kaners ülanima Im Anfange des ictcn ^ohrbun-derts noch unbekannt Auch am Ende des i4ten Jahr.Hunderts war dasW^chs jnFrankreich noch so kostbar,daß man es für ein antehlichcs Gelübde hielt, als Phi-lipp der Dreiste, Herzog von Burgund, der im Jahri g6«. zur Regierung kam, dem heiligen Anton vonVien«n: für die Gesundheit seinen kranken Sohnes, so vielWa hs both, als dieser schwer war s). Mau hat inHolland ökonomische Wachslichter erfunden, die ausWachs und Kartoffeln bestehen, einen Liver und 12Svls kosten, und wovon 5 auf ein Pfund gehen. Einsolches Licht brennt 15 Stunden, wenn es noch frischist, und r 6 bis -7 Stunden, wenn man es einige Zeitaufhebt und trocknen läßt. Diese Lichter geben ei» sehrHelles Licht, wrnig Rauch und stecken nicht b).

») Becknianns Anleitung zur Technologie. Göttingen1787- S- 2iz- b) Goihajscher Hofkalcnder. 1788-

Wachs Mahlerey s. Enkaustik.

Wachstafeln s. Schretbtafeln.

Wachstuch. Statt des Wachstuchs bedientensich die Chinesen des groben Taffets, den sie mehrmalsmit dickem Oel bestrichen, wodurch er undurchdringlichwurde s). Indessen ist auch unser fetziges Wachstuchschon vor mehreren Jahrhunderten erfunden worden.Eine uralte Vorschrift in England verordnet, daß dieLeichen der Könige in England mit Wachstuch um-wickelt werden sollen. Als man 1774- das Grab des2327, verstorbenen Königs Eduard l. öffnete: fand