Band 
Achter Theil.
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Wagen. zr

Auch die Streitwagen oder Sichelwagen sind voneinem hohen Alter; die Völker, welche Palästina be>wohnten, hatten dergleichen zur Zeit des Josua k).Bey den Griechen loll Theseus den ersten Streitwa-gen gehabt, und Opilus,ein Aetolier, den erhöhtenKutschersitz daran erfunden haben r).

Auch die Römer hatten frühzeitig Magen; in denXll Tafeln wird schon die arcera genannt, deren sichkranke Personen bedienten. Eine spätere Erfindungwar Larpeotum, ein jweyrädriges Fuhrwerk mit ge-wölbter Bedeckung. Noch später kamen die Ee-rrucae ,ein Fuhrwerk der Vornehmen auf, dessen Plinius zu»erst gedenkt. Lilnim war bey den Römern ein gefloch-tener Wagen mit zwey Rädern, worauf Mannsper»sonen fuhren; er wurde von Maulthieren gezogen.Einen offenen Wagen oder Rollwagen, der Tlpdöumhieß, erfanden die , eine Nation in Gallien k).

Goldene Wagen hatte Hcliogabalus I); Aurelianuserlaubte den Privatpersonen, in silbernen Wagen zufahren m).

Vom Bespannen derWagen.

Wagen und Pferde zu brauchen, sollen die Ein-wohner der Stadt Cyrene tn Afrika erfunden haben n).Bey den Griechen erfand der Argive Trochilus dasVorspannen der Pferde vor dem Wogen v).

Die Phrigier spannten zuerst zwey Pferde neben ein-ander x) und in Arkadien soll Minerva, die Tochterdes Jupiters und der Coryphe, zuerst gelehrt hoben,den Wagen mit vier Pferden zu bespannen q). Nachandern soll Erichthonius zuerst in Griechenland vier