Band 
Achter Theil.
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Z2 Wagen.

Pferde neben einander gespannt haben r) aber manfuhr schon vor ihm, zu des Danaus Zeit, inSlrgiSmit vier Pferden. Sesostcis ließ seinen Triumphwa-gen von überwundenen Königen ziehen s). Da mannoch vier Pferde neben einander spannte, hatte derWagen eine doppelte Deichsel; Clisthenes von Si»cyon änderte dieses zuerst, indem er einen Wagen miteiner Deichsel machen ließ, zwey Pferde daran, unddie andern beyden vor die letzter« spannte r).

Die Sitte vier weiße Pferde vor den Triumphwa-gen zu spannen, schreibt sich von, Camillus her u).Markus Antonius war der erste Römer, der Löwcnvor seinen Wagen spannte; Plinius sagt v), daßdieses nach der Pharsalischen Schlacht geschehen sey,aber nach einem Briefe, den Cicero vor dieser Schlachtan den Atticus rv) schrieb, ist es wahrscheinlich, daßes AntoniuS schon vor dieser Schlacht gethan hab-.Pompesus bediente sich zuerst der Elephanten x); He-liogabalus bediente sich der Tiger, Löwen und Hunde,Aurelion der Hirsche?).

Wagen, die sich selbst bewegen.

Eine Spur von einem Fuhrwerke, daß sich selbst be-weget, findet man doch schon in alten Zeiten; eswird erzählt, daß an den Panathenäen, einem Fe-ste der Griechen, eine Galeere, die durch inwendig indem Raume befindliche Räder getrieben wurde, so durchdie Stadt fuhr, wie man auf dem Meere hinsegelte.

i Roger Baco, ein englischer Franziskaner-Mönch,entwarf schon einen Wagen,,der ohne Beyhülfe le-bendiger Thiere bewegt wurde r).

Ob