Band 
Achter Theil.
Seite
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S6 Waffer.

beweisen wollen, daß sich der Schall durch dasselbefortpflanze. Gegen den ersten Beweis hat man aberEinwendungen gemacht, und aus dem zweyten ist nochnicht klar, ob sich das Waffer auch durch äußere Ge»walt zusammendrücken lasse, das mußte durch Ver-suche erwiesen werden. Den ersten Versuch dieser Artmachte der Kunzlar Baron ( s rü26) l) ; er füllte einehohle ziemlich dicke Bleykugel mit Waffer, schmolz dieOeffnung zu, hämmerte und preßte die Kugel flach, undberechnete, wieviel dadurch dieCapacitäk vermindertworden sey. Diesem Versuche nach ließ sich das Was'ser auf einen gewissen Grad zusammenpressen, drangaber zuletzt wie «in feiner Thau durch daS Bley.Robert Doyle füllte ein zinnernes rundes G.fäß, wor-aus er die Luft gezogen hatte, mit Wasser, trieb miteiner Spritze so viel Wasser, als möglich , hinein, ließes zulöthen, und schlug es an einigen Stellen mit einemhölzernen Hammer flach; wenn er alsdann eine Nadeldurchs Zinn trieb, und wieder herauszog, so sprangdas Waffer aus der kleinen Oeffnung 2 bis Z Schuhhoch in die Luft ß). Musschenbrock erzählt, daß Hono«ratus Fabrt einen gleichen Versuch mit einer bleyer-nen Kugel angestellt, und die Elasticität deS Wassersgegen Magiotto vertheidigt habe. Du Hamel konntein einer goldenen Kugel ti)und in einer eisernen Röhremit dem Kolben das Waffer nicht zusammendrücke». >).Im Jahr rb6i wurden die Versuche bekannt, welchedie Mitglieder der Florentiner Akademie del Cimentomit dem Zusammendrücken des Wassers gemacht hat»ten k) ; sie suchten in zwo verbundenen Glasröhrenmltj Kugeln kaltes Wasser durch die Dämpfe deS