Band 
Achter Theil.
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Wasser. 67

kochenden Wassers dann wieder in einer anbkrn Glas-röhre genau eingeqoffenes Wasser durch hinzugesüllte-Quecksilber zu comprimiren, aber ihre Mühe war ver-geblich. Dann füllten sie eine dünne, große von Sil-ber gegossene Kugel genau mit Wasser, verschlossenbieOeffniing und hämmerten die Kugel, um das Wasserin einen engern Raum zu zwingen, aber bey jedemSchlage drang das Wasser durch die Poren des Me-talls, Musschenbrock I) preßte eine zinnerne und aucheine bleyerne mit Wasser gefüllte Kugel unter einerstarken Presse mit Schrauben und Hebel zusammen»und das Wasser drang ebenfalls wie Thau durch dieOeffnungen des Metalls; er machte diesen Erfolg 17.41bekannt. Nach diesen Versuchen des Du Homei, wieauch der Academie bei Cimenko und des Musschen-brock wollte man dem Wasser die Compreffibilität ab-sprechen, aber spätere Versuche zeigten das Gegentheil.Die Engländer füllten eine hohle kupferne Kugel, auwelche eine Schraubenmutter angeschweißt war, mitWasser, und trieben vermittelst eines eisernen Hebels,«ine fünf Zoll lange Echraubenspindcl in die Kugelhinein; da nun hier durch das Wasser zusammenge.preßt wurde, so drang es in großer Menge, wie Fon-taine,1, durch die Poren der metallenen Kugel hindurch.Um ,752 schickte Peter Shaw dem Hollmann ein«solche Kugel, der den Versuch der Engländer wieder-hohlte; anfangs hinderte die in der Kugel verfangen«kuft den Versuch, aber er hob dieselbe mit einer krum-gebogenen Röhre heraus. Hierauf ließ sich dieSchraube hineintreiben, und daS Wasser drang in sei-nen Strahlen zwey Schuhe hoch durch die metallene

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