68 Wasser.
Oberfläche der Kugel hindurch. Hovmann wtederhvhl-te den Versuch mit Kugeln von Zinn und Bley und derErfolg war derselbe; aber bey einer silbernen Kugelbahnte sich das Wasser einen Weg zwischen den Echrau-den. Hollmann bemerkte zuerst, daß das Wasser nichtsowohl durch die Poren des Metalls, sondern nurdurch die Riffe hervordrang, die daher entstanden,weil das Metall nicht dick genug gewesen war, umder Gewalt des Drucks widerstehen zu können. E»war auch bey jenen Bersuchen mit dem Quecksilberdie Quecksilbersäule nicht hoch genug gewesen, um dasWasser zusammenpressen zu können Nach her machteConto« seine Versuche mit dem Zusammenpressen desWassers, und fand im Jahr I/Ü2, baß fleißige Mate-rien in gläsernen Röhren, die unken gläserne Kugelnhaben , bey einerley Grade der Wärme in den Röh-ren höher stehen, wenn man den obern Theil der Röh'ren lu tleer gemacht, und .dann zugeschmolzcn hat,hingegen niedriger» wenn die Luft der Atmosphäre nochbraus drücken kann. Durch wiederhohlke Versuche er.gab sich, daß einDruck doppelt so groß, als das Gewichtder Atmosphäre, das Wasser um -^7- seines Volu-mens zusammendrückte. Canton sand auch, daß dasWasser im Winter einer stärkern Compression fähigwar, als im Sommer, welches sich mit Baumöhl undWeingeist gerade umgekehrt verhielt m). Endlich bestä'tigte sich auch die Compreffibilität des Wassers durchVersuche mit Druckmaschinen. Herr Rudolph AdamAbich, Draunschwcigischer Obersalzinlpector gab dazuum 1776 «ine eigne sehr einfache Maschine an, dieauS einem hohlen messingenen Cylinder mit einem äus-