Band 
Achter Theil.
Seite
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7 c» Wasser,

wicht mit dem Gewicht der verbrannten Luftarten ( dierückständige Stickluft abgerechnet) übereu,stimmte undeinen säuerlichen Geschmack hatte u). In Frankreichwiedcrhohlte zuerst Herr Mongez in Mezieres diesenWer>uch mit gleichem Erfolge, worauf ihm Laboisierund Meuonier nachfolgte», welche fanden , daß jedeUnze des erhaltenen säuerlichen Wassers 5 Gran Sal-petersäure enthielt. Gleichen Versuch machte auch derMechanikus Fortin v) , de la Place und le Fevre drGineau w). Prtestiey machte die Versuche des Lavoi-sier mit getrockneten Lustarten nach, da er bann beyder Verbrennung weit weniger Wasser erhielt, als dasGewicht der vermischten Lnstarten betrug, und es zeigtesich eine wahre Salpetersäure dabey. Er folgert daheraus jenen Versuchen nur soviel, baß sich das WasserMit den Luftarten verbinden, und ihre Gestalt anneh-men könne, nicht aber, daß das Wasser selbst aus denGrundtheilen mehrerer Luftarren zusammengesetzt sey,wie Lavoister behauptet hatte. Priestley nimmt dasWiffer nur als die Basis der Luftarten an, ober erbehauptet, daß das Wasser nur in die Zusammensetzungaller Luftarten komme x). Auch fand Priestley, daßbey dem Verbrennen beyder kuftarten die Säure nurdann zum Vorschein kommt, wenn ein Ueberfluß vondephlogistisirtcr Luft statt findet, daß man aber nursimples Wasser erhält, wenn ein Ueberfluß von entzünd,barem Gas vorhanden ist. Er sucht die Basis dieserSäure nicht in der phlogistisirten , sondern in der de.phlogistisirten und brennbaren Luft, und wird dabey inder Meynung bestärkt, daß das Wasser schon vorhertn den Luftarten enthalten sey ^). Auch v. Deimann