Band 
Achter Theil.
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Wasser. 7 Z

an einem Ende mit Einfügung eines Golbbrahks zu-geschmolzen war. Nachdem die Röhre mit Wasser ge-füllt und zu dem offenen Ende ein zweyter Golddrahteingebracht worden war, der dazu diente, elektrischeFunken, durch das Wasser hindurch, an den andernDraht zu führen, so wurden starke elektrische Funkenhilidurchgeleitet. Sobald dieses geschah, entwickeltensich Luftblasen aus dem Wasser, welches vorher vonaller Luft befreyt worden war, und daS Wasser ver-mi nderte sich in seinem Umfange. Die hierbey erhal-tene Luft ließ sich mit einem Knall entzünden, und wur-de dann wieder zu Wasser ik). Ob man nun gleich auchgegen diesen Versuch gegründeteEinwendungen gemachthak, so bestäktigt er doch die Theorie des de Lüc,daß Wärmestoff allein mit Wasser allein, nur Dampf,nie Luft gebe; kommt aber noch ein Drittes, z. V.Licht hinzu, so entsteht eine permanent elastische Flü,ßi^kelt. UebrigenS sieht man aus der kurzen Geschichtedieser Versuche, daß die Zusammensetzung und Zer-legung des Wassers wohl noch nicht als unwider-sprechitche Thatsachen anzusehen sind.

Don den Mitteln, faules Wasser trinkbar zumachen.

Herr Bowitz, Apotheker in Petersburgund Adjunktder basigen Akademie, erfand die Methode, faules undstinkendes Wasser in wenig Minuten durch ein einfa-ches , wohlfeiles und überall anwendbares Mittel, ingesundes trinkbares Wasser von natürlichem Geschmackzu verwandeln; er erhielt deswegen am 21 Sept. i/yoden Beyfall der ökonomischen Gesellschaft in Peters-