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reisete V. Blagden nach Paris, und machte die baff-gen Physiker mit diesen Entdeckungen bekannt. Hieraufstellte Lavoisier im Jahre 178z zuerst Versuche überdie Zerlegung des Wassers an. Er brachte in ein mitQuecksilber gefülltes und in Quecksilber umgestürztesGlas etwas Wasser mit sehr reiner unverrosteterStahl-feile. Nach 24 Stunden fieng das Eisen an zu rostenoder sich zu verkalken, und es entwickelte sich zugleichetwas brennbare Luft. Nach der Trocknung fand mandas Gewicht des Eisens vermehrt. Hieraus schloßLavoifler, das Wasser sey in zween Bestandtheile zer-legt worden, der Sauerstoff habe das Eisen verkalkt,und der Wasserstoff habe die Gestalt der brennbarenLuft angenommen. Bald nachher stellten Lavoisierund de la Place genauere Versuche über die Zerlegungdes Wassers durch Eisen und Kohle an; auch entwi-ckelten Lavoisier und Meusnier vermittelst eines eignenApparats, aus Wasser, welches auf einen glühendenEifendraht getröpfelt ward, eine Meng« brennbarerLuft, wobey sich der Draht in einen Eisenkalk verwan-delte. Kurz Lavoisier fand die Wassererzeugung ausden Grundtheilen der dephlogistisirten und brennbarenLuft durch Versuche immer mehr bestätigt, und bauteein ganz neues System der Chymie darauf. Der erste,der den Folgerungen widersprach, die Lavoisier ausdiesen Versuchen zog, war be la Metherie ee); wich.tigere Einwürfe dagegen machten Fontana, Peiestley,Westrumb, Achard und Klaproth. Den entscheidend-sten Versuch für die Wasserzerlegung machten Paetsvan Troostwyck zu Harlem und Deimann i.J. 1789.Herr van Tcoostwyck nahm eine enge Glasröhre, die