Wasserleitung. SA
die Kunst/ benEuphrak eben so durch ihre Felder zuleiten, wie es die Egyptier mit dem Nile machten k).Bey den Jsraeliten waren besonders die Wasserleitunggen berühmt, die Salomo und Hiskia zu Jerusalemhatten anlegen lassen. Bis auf des Hiskia Zeit gtengdie Salomonische Wasserleitung nur bis in den TeichEiloam oderGihon, aber Hiskia leitete das Wasserdurch Röhren aus dem obern Teiche in die Stadt Je»rusalem, wo es sich in dem von ihm angelegten sogenannten unterm Teiche sammelte, wodurch die Ein-wohner der Stadt mit dem nöthigen Wasser versehenwurden Z). Ausserhalb der Stadt Tethulta war eineQuelle,aus der dasWasser durch Röhren in die Stadtgeleitet wurde; Holöfernes ließ bey der Belagerung derStadt diese Röhren abhauen i>).
Die Chtnescr, die luden Wasserleitungen viel Ck-fghrung hatten, erzählen, daß ihr Kayser Chao-haoden Lauf der Ströme frey gemacht habe.
Die Römer hatten ebenfalls berühmte Wasserlei-tungen ; Ancus Marcius ließ schon eine in Rom anle-gen i); eben dieses that Tarquinius Priscus nachZZ70 v. E. d. W. Die ->.<zuns LlaucliLs oder dieWasserleitung des Claudius ließ Appius ClaudiusCoecus gegen das Jahr 444 n. R Erb. anlegen K).
In Rußland sind so viele Ströme durch Kanälevereiniget, daß man aus dem Caspischen bis in dasweisse Mser bey Archangel fahren kann. Ludwig XlV,vereinigte durch den Languedocker Kanal den Oceanmit dem Mittelländischen Meere. Der Kurfürst vonBrandenburg, Friedrich Wilhelm der Große, verei-nigte durch den sogenannten neuen Graben die Spree
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