Band 
Achter Theil.
Seite
86
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86 Wassermühlen.

Zeiten des Mithridates, der zyzi starb, zu fallen,denn Strabo, der zur Zeit des Augusius lebte, erzählt,daß neben der Residenz des Mtthridatcs eine Wasser,wühle gestanden habe; man kann daher annehmen,daß die Wassermühlen zur Zeit des Mithridates inAsten bekannt waren. Lucretius, der ZyZi starb,gedenkt der vsm Wasser getriebenen Näver undSchäpfräder. Pomponius Sabinus setzt die Erfin,düng der Wassermühlen in die Zeiten des Julius Cä.sar s). Le Prince will durch ein Epigramm des Anti»pater, der zur Zeit des Cicero lebte, beweisen, baßdie Wassermühlen zur Zeit des Cicero schon bekanntwaren d). Zur Zeit des Augvstus waren die Wasser-mühlen bereits in Rom bekannt, obgleich der Gebrauchder Roß- und Handmühlen dabey noch fortdauerte.Im Vttruv c) kommen K/cirsulge vor, wofür andereb^ürom^Ise lesen; es waren Schöpfmühlen, die vonMenschen getreten wurden, oder, nach andern Ge-traidemühlen mit unterschlächtigen Wasserrädern, wor«aus man sieht, daß zu des Augustus Zeit die Wasser-mühlen bekannt, aber, nach Vttruvs Aussage, nurnoch in geringer Anzahl vorhanden waren. Einigemeynen, Nttruv habe die Wassermühle, von der er re-det, zu Ende der Regierung des Julius Cäsar, selbst er-funden. Indessen sieht man aus seiner Beschreibung voneinem t/mpsno acl iriolkN^arn fgriosm in llurnm«exttructc» , baß diese Maschine damals bey weiten nochnicht so vollkommen war, wie die Wassermühlen inspätern Zeiten. Etwa 6c> Jahre nach dem Vitruvgedenkt Plinius 6) der vom Wasser getriebenen Räder,hie zum Mahlen des Getraides gebraucht wurden»