yz Wasserschraube. Wassersehrohr,benutzt werden. Jede Schleuder wirft in einer Mi-nute re-nial. Beyde Schleudern kosten 5 Rthlr.
Jntclligrn blatt der Allgrm. Litteratur-Zeitung r 94.
Nr. 2». S. >6^. >66.
Wasserschraube, cocsile» ^rcl>ime6i, istein« zur Erhebung des Wassers dienende Maschine,welche aus einer hohlen Röhre besteht, die nach Art ei»nes Schraubengangs um eine schiefliegende Spindelgewunden ist. Das Wasser steigt in dieser sehr einfachenMaschine vermittelst seines eignen Gewichts, kann abernicht sehr hoch getrieben werden. Gewöhnlich schreibtman die Erfindung derselben dem Archimedes von Sy»racusa zu, aber Bayle zeigt, daß schon Conon von Sa-mos eine solche Maschine erfunden habe a). Auch br»Häupten einige, daß schon die älteren Egyptier sich die-ser Maschine zur Austrocknung der vom Nil über.schwemmten Wiesen bedient haben sollen. Bernoulli,Pitot, Euler, Hennert und Karsten l-) haben sich be-müht, die Theorie dieser Maschine zu entwickeln.
s) Daule Hist. krit. Wörterbuch, unter Conon. I. A.
Fabricii Nllgem. Hist. der Gelehrs. i?22- 2.B.S 196.
Karsten Ehrbegriff der gesammien Malhematit 6ik>
Lh. Grciftivalde. 1771. z6 u ^7. Abschnitt.
Wassersehrohr ist ein hohler, abgekürzter,hölzerner Kegel, der aus dem Ganzen gebohrt, lachirtund mit 12 dünnen eisernen Ringen besetzt ist, die einenhalben gliß weit von einander stehen, damit die RöhreWasserdicht bleibt, und sich nicht wirft. Das ganze In-strument ist 6Fuß lang. Am weitesten Ende ist ein zin.ner Ring angepaßt, in den eist rundes Glas eilige.