Wassersehrvhr. Wassertreter. 99
küttet wird. Den zinnernen Ring umschließt ek» grö-ßerer bleyernec Ring, welcher 5 Lißpfund. i^Mmkwiegt (ein Lißpfund ist soviel, als 14 unsrer Pfundes,um das Werkzeug ins Wasser zu senken. Mit vieseniWosserlubus kann man den Boden der Lee auf einegedoppelte und noch größere Liese ,ehe„ , als er sichdem bloßen Auge darstellt, indem durch dessen Hülfedie Brechung der Strahlen vermieden wird, w:lchedie Bewegung des Wassers auf seiner Oberfläche vcr^ursacht, und der Weg, durch den das Licht vom Bo,den nach dem Äuge zu gehen müsse, wird so lange vondem Trdschlomme dcö Wassers rein gehalten, als dasSehrohr im Wasser steckt. Dorn an der kleinstenMündung ist ebenfalls ein g attcs kleineres Sehglas«ingeküttct, damit das Wasser nicht in die Röhre drin,gen möge. Inwendig wird das Rohr schwarz angestri-chen, bann kann man damit versunkene Körper un-ter dem Wasser entdecken,
Halle forrges, Magie, I. B. »788, S. 2^9,
Wassertreter, darunter versteht man die Mei,ster in der Schwimmkunst, die sich durch bloße Bewe-gung der Füße im Wasser aufrecht erholten und nichtweiter, als bis an die Mitte des Körpers eintauchen(Dergl. Schwimmkunst). Im Jahr :747leaken einigeSclavonier glückliche Proben im Wassertreten ab Daes aber nur wenige Menschen bis zu dieser Fertigkeitbringen, so hat man schon lange auf Hülfsmittel ge-dacht, welche das Wassertreten erleichtern Schonder Wafferschilddes Moqnus Pegelius dient« dazu (sie-he Wafferschild> Äuch hatte Franz Keßler , ein Mgjtl
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