Band 
Achter Theil.
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Weinveredlung. Weinverfälschung. 157er an innerer Güte zu. Ferner können auch Weine durchdas Gefrterenveredeltwerden; schon Hoffmann wuß.te, daß starke alte Weine, wenn sie gefrieren und daSwäfferichte Eis davon abgesondert wird, viel stärkerund geistiger werden a). Glauber lehrte, die Seeledes Weins b. i. sein Feuer oder das Weinöl, währendder Eährung mühsam zu sammeln b); er erfand daSMittel, sauergewordcne Weine dadurch zu verbessern,baß man sie mit der Weincssenz von guten Weinennochmals gähren läßtc). Alle süße Weine, auch diespanischen, die sauer geworden waren, verbesserte Glau»der dadurch, daß er 4 bis 6 Loth fixen Salpeter, inein Tuch gebunden, in das Spundloch hieng 6). Mau»chart bewies , daß ein mäßiger Zusatz von Alkalien denGeschmack der Weine verbessert, das Blut verdünntund die Absonderungen undsiussührungen befördert v).Der Herr Bcrgrakh Duchholz in Weimar besitzt so-wohl ein Pulver, als auch Flüßigkeiten, durch derenTeymischuiig verdorbene Weine wieder hergestellt undtrinkbar gemacht werden können; er hat bereits vie.le glücklich« Versuche damit gemacht k).

»9 Halle fortgesetzte Magie. > 1 - B- 1789- S- 42z. b>Cbciidas. S-428. «9 I-R. Glaubers Apologie gegenFarners Lugen. r 6 Zz- E- 77- 6 ) 6 >aui>«ri teüimsniumveiilatis Hmü. 1657. S. '84. e) Halle fortges. Magie,a- a. O- S. 466. k) Reichsanz. >794- Nr. 82. S- 786.

Weinverfälschung. Die Griechen und Römerwußten schon, daß Bley den herben Wein mildere undwider die Säure bewahre; sie ließen den Most bisauf die Hälfte, den dritten oder vierten Theil in bleyer»nen Gefäßen langsam einkochen, goßei» auch noch