Band 
Achter Theil.
Seite
149
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Weltsystem. >4y

«renn diese Planeten um die Sonne glengen, sich ihreStillstände, Rückgänge, verschiedene scheinbare Grö.ßen, von selbst erklärten ; da nun die meisten kleinenKörper schon um den größten bewegt wurden , so gesell,teer ihnen auch die Erde bey, und wieß ihr die Bahnzwischen der Nenus und dem Mars an , die auf dieserBahn von dem Monde begleitet wurde. Don diesemSystem war CopernlcuS schon im Jahr 1507 über-zeugt, aber erst um izzo vollendete er sein Werk D«orbium coe'elkium revoluiionibus. l,idri VI. wel-ches Copernicus im 1 .1543 zu Nürnberg drucken liest,aber die Beendigung deS Drucks nicht erlebte, indemcr den24kcn May, iz4Z an einem Tluksturz starb.Sein System fand im i ktett Jahrhundert nur wenigeAnhänger, nemltch den Rhäticus, den ErasmusReinhold in Ä?,ttenberg, der l I. die neuenTafeln nach dem System und den Beobachtungen desCopernicus herausgab, den Christoph Rorhmann ,Mastlin und Galilei. Indessen hatte doch Copernicusdie Mängel der Pkolemätschen Äeltordnung fühlbar ge.macht, daher man sich bemüheke, neue Systeme zu er-denken, zu welchen außer denen des Fracastori, Ray»mund Ursus u. a. auch die Hypothese des Lycho deBrahe gehört, welche ein Mittelweg zwischen bemal-ten und neuen System war, indem er aus dem letztenso viel annahm, als möglich war, ohne dem Aristote-les und der damaligen Schriftauslegung zu wider-sprechen.

Tychonisches System.

Tycho de Brahe, geb. ,546 gest. i6or machtesein System im Jahr 1588 bekannt ki); er nahm die