170 Windmesser,
wird er aber mit der Axe des Rads gedreht und dasGewicht gehoben, dieses Werkzeug zeigt aber nur denstärksten Stoß des Windes an, der in der Zeit derAussetzung die Flügel traf.
Qns-en. Braye erfand und beschrieb b) im Jahr17Z4 einen Windmesser mit Windflügeln, der so ein-gerichtet ist, daß ein ganz mäßiger Wind das Radschon, zum Laufen bringt und daß sich die Umläufe desRads schon von selbst zählen. Cr zeigt und bemerktauf einem Papiere, was für Winde und in welchenStunden sie gewehrt haben, ihre Richtung und Ge-schwindigkeit, auch wie sich die letztere geändert hat.Die ganze Maschine steht im Zimmer und wird durchein auf dem Dache befindliches horizontales Windradgedreht. Dieser Windmesser des Ons-en-Braye,der zugleich mit einer Uhc verbunden ist, scheint indes-sen nicht französischen Ursprungs zu seyn, denn Leupoldbeschrieb schon 1724 c) ein ähnliches Werkzeug, wel-ches der Hof-Juwclierer Dinglinger in Dresden inseinem Hause errichten ließ. Auch gibt Leupold imIchealro seroUnico schon mehrere Einrichtungen an,welche die Veränderungen des Windes selbst auf-zeichnen.
Schober bediente sich eines Windmessers mit Wind-flügel», an die eine Glocke so angebracht war, daß siejede sechs Umläufe eines Rads durch einen Schlag an-zeigte, und so erfuhr er durch Zählung der Schläge ineiner Minute die mittlere Umlaufsgeschwindigkeit derFlügel cl).
Die Anemometer der zweyten Klasse, wo eine ebe.ne Fläche den Windstoß auffängt, sind einfacher; die