Band 
Achter Theil.
Seite
171
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Windmesser. r/l

erste Nachricht von einem solchen Windmesser, ohneMeldung des Erfinders findet man in den Transactio-nen e). Bougucr beschreibt 5 ) einen Windmesser,der noch immer einer der besten bleibt. Ein Blechvon ein Quadratfuß Fläche wird dem Winde senkrechtentgegen gehalten; dieser treibt es mit daran befestig-ten Stiele in ein Futteral hinein, an dessen Bodeneine Spiralfeder entgegen drückt. Ein stärkerer Windtreibt also den Stiel tiefer hinein, als ein schwächerer,und durch einen Sperrkegel wird der Stiel festgehal-ten, daß er nicht wieder zurück kann. So kann mansehen, wie tief ihn der Wind hineingetreiben hak, undversuchen, wie viel man Gewicht braucht, ihn eben soweit hineinzutreiben. Alle diese Windmesser zeigtenindessen nur die relative Gewalt der Geschwindigkeitdes Windes an ; keiner dient: dazu, die absolute Ge-schwindigkeit des Windes, und zwar durch bloße Be-obachtung , ohne alle Rechnung, zu bestimmen. DerProfessor Zeiher, der erst in Wittenberg war unddann nach Petersburg gieug, gab daher einen Wind.Messer an, der seiner Meynung nach, dem letztenZweck Gnüge thun sollte. Er bediente sich dazu desvon Bouguer erfundenen Windmessers, den er an ei-ner besondern Vorrichtung anbrachte, die ihm dazu

behilflich war, eine Scale für die absolute Geschwin-digkeit des Windes verzeichnen zu können Z).

Der Herr boadjutor von Oalberg erfand und be.schrieb ki) im Jahr >731 einen Windmesser, der vorden gewöhnlichen viele Vorzüge hat. Erschlägt stattder gewöhnlichen Fläche einen großen Schirm von Ei-senblech vor, der durch die Fahne dem Winde immer