Band 
Achter Theil.
Seite
176
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i/6 Windmühlen.

114z wartn sie schon in England bekannt. Im Jahrigz2 schlug Bartolomeo Derbe den Dnetianecn vor,eine Windmühle anzulegen, und i. I. igcz wurdein Speyer eme gebaut. Die holländischen Wind-mühlen , wo nur das Dach mit den. Flügeln und ihrenAxen beweglich ist, sollen gegen 1650 von einemKünstler aus Flandern erkunden worden seyn. ImJahr 1408 war zwar schon eine Windmühle zu Alk»maar, deren man sich bediente, um dos Wasser ausdem Lande zu schöpfen und wegzuschaffen; sie waraber noch unbeweglich, daher man sie auf Flößensetzte, um sie nach dem Winde drehe» zu können.

Eine Windmühle mit horizontalen Flügeln wurdevon dem Marquis Dugrcst erfunden.

Herr Doincterfand ,780 zu Paris eineWinmühlemit 8 Flügeln, die sich durch verschiedene Vortheilevor den bisher bekannten auszeichnet- Sie drehtmehrere Mühlensteine zugleich oder besonders, jenachdem der Wind stark ist; sie ändert sich von selbstnach dem Winde, und setzt mit wenig Kosten auchandere Manufakturen, alS Papier-Sägemühlen u.s. w. in Bewegung c).

Der Abbe Flcury hat eine neue Windmühle er.funden, die eben so schnell und haushälterisch wühlt,wie eine Wassermühle, ohne daß man nöthig hat,die Flügel nach der Windseite zu drehen ei).

Herr dü. Charles Castelli, P rofessor derPhysik zuMayland, erfand eine Windmühle, die sich nach allenWinden dreht, die ganze Stärke des Windes auffängtund benutzt, selbst wenn der Wind übermäßig starkgeht. Man kann auch ihre Wirksamkeit hemmen, oh-ne