Band 
Achter Theil.
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Wolke. Wolkenhöhe. i<-r

Wolke s. Stenographie, Sprache, Universal.Sprache.

Wolken entstehen nach Herrn Hübe theils durchErkältung, auch aus brennbaren Luftwaffen, wenn sieviel Wasser aufgelöset haben, welches geschieht, wenn sieunten stark erwärmt worden sind, und schnell genugaufsteigen, um stark genug erkältet zu werden, ehe sienoch ihre Dünste der angrenzenden trockneren Luft mit-theilen können. Da aber Erkältung und brennbare Luftnoch nicht die Entstehung aller Wolken erklären, sonimmt Herr Hübe noch die Elektricität dabey zu Hül-fe. Die Elekrristrung der obern Atmosphäre bringt nachH. Hübe die schuppigen Wolken, die man Lämmernennt, zuweilen auch einen mit feinem Nebel bedecktenHimmel hervor, der sich immer mehr verdickt, und oft ineiner Halden Stünde ganz dunkel wird. Diese, Theoriegründet sich jedoch auf Voraussetzungen, die noch durchkeine direkten Erfahrungen bestätiget sind.

Gehler phys Wörterbuch. V. S. rorF—1029.Wolkenhöhe. Die geometrische Methode, dieWolkenhöhe auf dieselbe Art zumessen, wie man dieHöhe eines Thurms mißt, zu dessen Fuße man nichtkommen kann, ist unsicher, weil sich Ort und Gestalt derWolke unaufhörlich ändern, und entfernte Beobachternie versichert seyn können, bey gleichzeitigen Winkel-messungen genau einerley Punkt der Wolke zu treffen.Inzwischen hak Riccioli solche Messungen veranstaltet,und versichert, die Höhe der Wolken nie über 25000Fuß gefunden zu haben. Jacob Bcrnoulli erfandund beschrieb 163^ die Methode, die Wolkenbö-he durch die Abendröthe zu erforschen, indem mal!