ry 6 Wünsch. Würfel.
worden, und rühren von dem Wohlgefallen der Araberan einer dicken und fetten Taille her. In der Folgeentstanden aus den Wülsten die Paniers und Polchen
Wünsch s. Schall.
Würfel, Oubus. Zu der Aufgabe der Derdoppe-lung des Würfels gab folgendes die Veranlassung: aufder Insel DeluS war eine Pest ; die Einwohner fragtendaher das Orakel, was für ein Mittel sie gegen diesesUebel brauchen sollten, und erhielten zur Antwort, daßsie den Altar des Apollo noch einmal so groß machensollten. Dieser Altar bestand aus einem Würfel, da-her entstand die Aufgabe, die Seite eines Würfels zufinden, der zweymal so grvß sey, als ein anderer ge.gebener Würfel. Hippocratcs Chius nahm zuerstwahr, daß diese Aufgabe mit derjenigen übereinkom-me , welche fordert, zwischen zwey gegebenen Linienzwey mittlere Proportional - Linien in beständigemVerhältniß zu finden s). Archytas von Tarent, dermit Plako lebte, erfand die Methode, wie man zwi-scheu zwey gegebenen Linien zwey mittlere Proportio-nal - Linien finden könne b). Hierauf erfand Dioklesdie krumme Linie Ciffois , die zum zweyten Geschlechtgerechnet wird, und Nicomedes, 200 Jahre vorChristi Geburt, die Cvmhois, die man zum drittenGeschlechte zählt; beyde wußten durch Hülfe dieserLinien zwischen zwey geraden Linien zwey mittlere Pro-portional - Linien zu finden c). Andere wollen auchdie Verdoppelung des Würfels dem Griechen Menech-mus zu schreiben, der mit Plato lebte und ein Schü-ler des Eudvxus war ü).