Mundarzneykunst. 2vi
sen Schonnfperger. Augsburg 1497. Mit Holz-schnitten r).
Die Lkirurgiarn curtorum per iositioasm oderdie Kunst, Verlorne Glieder z. B. Nasen, Lippen, Deine,durch ähnliche künstliche Glieder zu ersetzen, erfandVincentius Vianeus im iLten Jahrhundert; dochschreiben einige diese Erfindung dem Petrus Bojanus,andere aber dem Sicilianer Branca zu na). Dieerste Beschreibung dieser Kunst lieferte Gaspar Tagli-arozza km Jahr 1597. üb).
Ambrosius Paräus, der bey dem König KarllX inFrankreich Leibchkrurgus war, rierh zuerst im tütenJahrh, bey Abnehmung der Glieder das Binden derBlutgefäße an cc). Um diese Zeit erfand auch I.Michault eine chirurgische Maschine.
Don den Schußwunden schrieb Alphonsus Ferrusoder Ferrius, der bey dem Pabsi Paul Lll. im iStenJahrhundert Leibarzt war, zuerst; er erfand auch einInstrument, die Kugeln aus den Wunden zu ziehen,welches Alphonsinum genannt wurde; er zeigte auchzuerst, die car.inculain vericas zu cutiren ricl).
Die Lbieurziam rranskusoriam, da man einemkranken Menschen Blut abzapft und dafür das Blutvon einem gesunden Thiere in die Ader leitete, erfandder Hallische Arzt Libavius im Jahr 1615. Vergl.Blut.
Die Oiirurgism intal'ori3M,da man stößige Arz»«eyen in die Adern goß, kannte der Engländer Wcenund gedachte derselben im Jahr lüg/ gegen Doileau ;der O. Major hörte hiervon, dachte darüber nach undschrieb zuerst den ?roclrvri'.um EltirurgiL iufulor!«;dieser Joh. Dan. Major legte sich selbst diese Erfin-