Band 
Achter Theil.
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219
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Zauberkunst. 219

trn Stadt Balch oder Balk, am Flusse Opus, derjctzr Amu heißt i). Die Thracier hielten den Pjri,thous k), und die Egyptier, wie auch die Griechen,den Mcrcuriuü für den Erfinder der Zaunercy I). InThessalien, welches sonst-^irscia hieß , war dieMa.gie sehr beliebt, daher sie auch nrs alrscia hieß m).

Die natürliche Magie ist die Kunst , durch behendenoder doch nicht in die Augen fallenden Gebrauch na»lürlicher z B. magnetischer oder elektrischer Kräfte,solche Wirkungen hervorzubringen, die Unwissendenwunderbar vorkommen- Bey dieser Magie ist eben-falls Schein und Täuschung mit im Spiele, indemman durch Geschwindigkeit die wirkenden Mittel ver»birgt, oder die Aufmerksamkeit der Zuschauer davonab und auf Nebendinge leitet; es gehört aber auchviele Kunst dazu, indem mau die Mireel dazu ausdar Mathematik, Mechanik, Perspcctiv, Physik,Chymie und andern Wissenschaften entlehnen muß.Diese Art der Magie war schon den egyptischen Prie-stern bekannt, welche vermittelst derselben die Wunderdes Moses nachahmten. In Deutschland wurde dienatürliche Magie durch den Albertus Magnus bekanntr>). Roger Bacon , der im izten Jahrhundert lebte,verstand schon so viel von der natürliche» Magie, daßer sich gegen den Dorwurfder Zouberey rechtfertigenmußte 0). Aehnlichc Bücher schrieben in späternZei'en Johann Baptist« Porta (lVIsZiae uuturalisk. r!e mireec ,Ü5 rerum NLturslium Uil ri IV.i?58) auch der P. Schott(lUaAia univers. naturae ere-ri 1657, der aber, wie sein kchrer Kircher,beyvieler Gelehrsamkeit nicht hinlänglich rctfe Urtheils-