2 iF Zauberkunst,
ge. Im Dochart b) wird erzählt, die übernatürlicheZauberey sey vor der Sündfluth zu der Zeit erfundenworden, da sich die Engel in die Töchter der Erdeverliebten, da sie denn auch zugleich die Zaubereymit auf die Erde gebracht und die Menschen darinnunterrichtet hätten; diese Sage gründet sich auf dieMißdeutung einer Schriftstcll« c), wo man unter denKindern Gottes die Engel verstehen wollte, da dochnur fromme Menschen darunter zu verstehen sind.Die alten erzählte» ferner, Chan, habe sich nicht ge-trauet, die Bücher von der Zauberey mit in die Strebezu nehmen, sondern habe noch vor der Sündfluthdie Lehrsätze dieser Kunst auf harte Körper, die demWasser widerstanden, eingcgraben, welche Körper erversteckte und nach der Sündfluth wieder hervorsuch-te 6). Daher man ihn selbst für den Erfinder derZauberkunst hielt. Cham unterrichtete seine Söhne,Chus und Mizraim darinn; der älteste, nenilichChus, soll unter die Perser gegangen seyn, die ihnZoroaster nannten e). Wahrscheinlicher ists , daß derAberglaube von Zauberey unter den Chaldäern ausder Astrologie zuerst entsprang. Andere hielten denZoroaster, einen Weltweiscn der Perser, oder nachandern, einen König der Bactrianer, der vom Ninusüberwunden und getödtet wurde, für den Erfinderder Zauberkunst O, welcher die Perser und Mederdarinn unterichtete 8) andere melden aber, daßdie Zrubcrey des Zoroasters nichts anders, als seineingeführter Gottesdienst gewesen sey k). Das be.n'hmteste Collegium der persischen Magier aus Zo»roasiers Schule war in der von Gengiskan nun zerstör.