Band 
Achter Theil.
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221
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Zauberlaterne. 221

Ölig. Lib. XIV. c. Z. ß) Leärenus. ZZ. i>) in

^leibiÄcle. I, x. 441. L. i^- Agalhvn. §arl^lUk)k- 178z.I. Tl). S. 5 >. die Note. I.->ctsnt. Lommenl. aä Lib.I. 11>eksi6. List. V. Ivt. I)Iliäor. Oriß. Lid. Vtll.c. y. >r,^ 8 lstii Ibcirsiil. Lid. I. v» i: 6 . o) Heimln,«iü. li«. Vol. Vtl. p. ro8- o) üvßeri LaconiL Opurllä Olemeiltem IV. Lvnkil. rvm. ex 1V1. 8 . eodiceDut-Iiiicn/i ^rruouin cäiclit 8 . 1^. D. 1,onä. 17 AZ.

Zauberlaterne ist eine Maschine, welche durchHülfe eines Hohlspiegels und zweyer erhabener Glä.ser, kleine auf Glas gemalte Figuren in beträchtlicherGröße an der Wand eines finstern Zimmers darstellt.Die Zauberlaterne entstand aus der Eamcrs oblcur»und ist eigentlich das erste Lampenmlcroscop ; sie unter-scheidet sich vom Connenmicroscop hauptsächlich da-durch , daß beym ietztern das Sonnenlicht, bey derZauberlaterne aber Lampenlicht gebraucht wird, wel-ches letztere freylich weder so viel Erleuchtung, nochVergrößerung, als das erstere giebt, daher nimmt mauzur Zauberlaterne Gläser von größeren Brennweiten,die nicht so stark vergröffern, und braucht deren lieberzwey, damit man ihren Abstand von einander ändernund das Bild in verschiedenen Entfernungen deutlichmachen kann. Lange Zeit diente sie nur zur Drrgecffe,rung durchsichtiger Gegenstände; man war aber auchwieder daraufbedachk, sie zur Vergrößerung undurch,sichtiger Gegenstände einzurichten , und daraus entstandhernach das Connenmicroscop. Euler gab schon eineVorrichtung an, undurchsichtige Gegenstände, welchevon der Nordseike erleuchtet werben müssen, durch dieZauberlaterne abzubilden s).