Band 
Achter Theil.
Seite
230
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SZS Zauberuhr.

es aus den Händen der Arbeiter kam, wahrscheinlichnoch mir irgend einer mechanischen Vorrichtung verse-hen hat. Es ist eine Stutzuhr, die eine Elle hoch ist,auf einem »„behängten Tische, in einem mit Glas-scheiben versehenen Gehäuse frey steht und kerne Ver-bindung mit dem Tische oder mit der Wand hat. Siegeht gewöhnlich nicht, sängt aber sogleich an, zn schla-gen , wenn man eine gewisse Linie mit dem Finger inder Lust vor ihr zieht; sie schlägt hierauf so lange fort,bis man einen andern Zug ebenfalls mit dem Fingerin der Lust macht- Man berührt hierbey die Uhrniemals, man kann 5 und mehrere Schritte von ihrentfernt seyn, nur muß man gerade vor die Uhr hin.treten. Hält man den Finger auf einen gewissenPunkt gerichtet, der sich auf der rechten Seite desZifferblatts außer dem Mittelpunkte, ein wenig ober»wärts, befindet, so spielt die Uhr verschiedene annehm-liche Flötenstücke. Herr Hofrath Beireiß versichert,man könne mit der Uhr im Freyen und I ooo Schritteweit von derselben stehen, und doch müsse sie schlagen,wenn der Zug getroffen werde. Ich liefere diese Nach,richt, wie ich sie finde, denn i H habe keine Gelegen-heit gehabt dieses mechanische Kunststück zu sehenoder zu prüfen. Daß eine solche Uhr möglich ist,daran zweifle ich nicht; der Kenner mechanischer Kunst-werke wird aber den Zug mit dem Finger in der Luftgerade vor der Uhr bloß für das Täuschungsmittel,hingegen das dadurch commanbirte Schlagen undSchweigen der Uhr, wie auch das Spielen deS Flö-tenwerks für die Wirkung eines iiy Fußboden des Zim-pzers verborgenen und in Bewegung gesetzten Mechq-