Zauberspiegel. Zauberuhr. 229
'Art eines Monuments m antiken Geschmack stehet,das den ovalrunden Zauberspiegel enthält. Die meistenmagnetischen Belustigungen, die Guyot und andere be-schrieben und gemacht haben, geschehen hier durch Elek-tricität, und noch eine Menge anderer, die nicht durchden Magnet zu bewirken sind. Die Maschine steht ganzfrey, hat weder geheime Züge, noch Richtungen undläßt sich überall hinstellen und verschieben, ohne an ih-rer Wirkung gehindert zu werden. Dieses Kunstwerkgewährt über Hundert Veränderungen, mehr als Sie»bcnzig Einsätze, und der auffallendsten Belustigungendamit ist noch eine weit größere Zahl. Sie berechnetingcheim gewählte Zahlen, schließt vorgelegte Rechnun»gen, bestimmt verborgene Zahlen, erräth geheime Kar--tcnkünste, Räthsel u. s. w. zeigt den Werth verborge-ner Geivsorten, gibt ganze Antworten und Orakel-sprüche und noch vieles anderes mehr. Alles zeigtsich im Feuer oder Blitz und verschwindet augenblick»sich wieder. So ein scharfsinniges Werk der Kunstdiese Maschine ist, so kann sie doch leicht durch einjedes Kind, das gar keine Kenntniß davon hat, be-handelt werden. Auch an äußerlicher Schönheit istnichts daran gespart worden, sie ist mit Malerey, Bild-hauerarbeit, Vergoldungen geziert und das Ganzeistlakirt b).
s) Üichtenbcrgs Magazin für das Neueste aus derPhysik. 1787. 1 ^- B- 4 -St. S- l 4 i- ErlangerReal-Zeitung- 1792. Nr. -4. den 17 Febr. S- n9- b) )»-telligenzblair der Allgmi. Lit- Zeitung. Jena- 1792.Nr. 89.
Zauberuhr. Herr Hofrach v. Beireiß zu Helm-ftärl besitzt ein Uhrwerk, das er selbst.angegeben und als