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Ander« meynen, daß Crako aus Sicyon dadurch, daßer den Schatten eines Jünglings und eines Weibes aufeiner weißen Tafel entwarf, den Grund zur Zeichen-kunst gelegt habe«); wenigstens war er einer der er.stcn, der den Schatten der Figuren an die Wändemalte k). Auch wird Saurias, ein Maler von Sa.moS für den Erfinder ber Umriße gehalten, i dem erden Schatten eines in der Sonne stehendes Pferdesnachzeichnete g).' Aus solchen Umrissen entstand dieltncarische Malerey, die mit dem Griffel geschah unddie, wie Mittelmann und Caylus glauben, später alsdas Formen erfunden wurde; in Cgyppten lost ste derbereits genannte Phikocles, in Griechenland aber Cle»onthes von Corinth eingeführt haben k). Dieser Cle-anthes malte in dem Tempel der Diana Aphionia dieEroberung der Stadt Troja und die Geburt der Mi-nerva i). Ardices von Corinth, der bey dem Clean.thes und Philocleü lernte, zeichnete nicht nur die Um-risse der Figuren, sondern zog auch innerhalb derselbenLinien, um dadurch die einzelnen Theile des Gegen-stands auszudrücken; eben so zeichnete auch Telepba-ncS aus Sieyon ; beyde mußten aber noch neben ihregezeichneteFiguren schreiben, was ste bedeuten sollten kl.
Johann Cousin, ein Mahler von Souei, bey Sens,der 7589 lebte, brachte die Zeichenkunst in gewisse Re-geln, die er in ein Tuch verfassete und herausgab I).
-,) <l«! Intcr.pt. XIX. p 2Z2. b) ?lin. Vll.
s-c». Z7. e) ^lllgem. Künstler - l'ep. Zürch. 176z. S-^6. <I) klin, XXXV. v, 12. II. sect. 4;. e) Goguetvorn Ursprünge der Gesetze. II. Th. S. 152. si Altqem.Künstler-Ler- Zürch. r?6z. S. 640. Ebendas.s, 6t». I,) ?Un. XXXV. c. Z. i) Allzrm- Künstler.