Aeithalter. 241
brückte. Admiral Campbell nahm >7"^ einen vonMudge selbst verfertigten Aeikhalter mit noch Neu»fonndland, und die Genauigkeit dieser Ilhe überstieg al»les , was man zu hoffen wagte, denn stc bestimmte nacheiner Fahrt von 4Wochen die Länge von St-,John bisauf sechs Secunden b). §ie wegen der Erfindung derMeereslänge niedergesetzte Commission erkannte demErfinder 500Pfund Steriing zuc^,. Auch die englischenUhrmacher Arnold und Kendal verfertigten im ^ahr1772 Seeubren, letzterer nack Harrisons Art, er-sterer aber nach einer noch einfacheren Einrichtung.Cook prüfte drey von Arnold und eine von Ken-dal verfertigte Uhr auf einer Reis, nach dem Süd»pol, und sie bestimmten die Länge des Orts bis aufoder i/6 Grad. In Frankreich verfertigten Berthoudund Julien lc Roi Seeuyren, welche von Pingre undde Borda auf den Seereisen in den Jahren 1767, ,769und 1770 geprüft ci) wurden und man fand, daß derIrrthum in sechs Wochen nicht über einen halben Gradbetrug, daher auch le Roisf 5 ? I. alt) den Preiserhielt, den die Akademie der Wissenschaften 177z aufeine solche Uhr gesetzt hatte.
Herr Armand zu Rendsburg im Hollsteinischen hatzwey Seeuhren zu Stande gebracht, die die Meers»länge bis auf einen halben Grad angaben e). Wiesich, vermittelst der Chronometer, die Längen derOerter zu Wasser und zu Lande sehr genau bestim-men lassen, wenn man über dieses mit einem Josiru»ment versehen ist, dir Höhe der Sonne an einem Or»te genau zu messen, dessen Greite bekannt ist, und dessenBusch. Handi. d. Ers. L. THl. >2