Zeitmalchine. Zeitmesser. 245
Am- und Monatszciger, wie auch ein doppelkerJahrs«zeiget angebracht, wovon der eine in 100, der anderein 8000 Jahren seinen Kreis vollendet. Durch einesehr leichte Umdrehung kann auch ein Anfänger derSternkunde oder wer nur einige Kenntniß vom Ka-lender bat, sich alle Sonnen- und Mvnbkfinsternißeselbst angeben, er mag nun solche aus der vergangenenoder zukünftigen Zeit, mit dem gleichzeitige» S tandeder Gestirne, vor sich zu sehen verlangen Der Cc>finder schätzt diese Maschine auf 50 Louisd'or.
Zeitmesser, musikalischer Zeitmesser, Taktmes.scr, Chronometer, ist ein Instrument, durch welchesdas Tempo oder Zeitmaß in der Musik sehr richtig be-stimmt werden kann. Schon koulin hatte einen musika-lischen Zeitmesser erfunden , den D'ons Embray l?Z2beschrieb unv verbesserte -<). Dion. Diderot schrieb imJahre 1748 ebenfalls vom musikalischen Zeitmesser,aber er verwarf ihn b). Im Jahre 17^2 erfand derMechanikuS Pelletrio zu Paris einen Zeitmesser fürdie Tonbewcgung c). Auch Dovaup beschrieb einenmusikalischen Zeitmesser i. I. 1784 ci). Renaudin iaParis erfand 1786 einen Zeitmesser, wodurch man inden Stand gesetzt wird , jede Musik nach ihrer eigent-lich n Geschwindigkeit, und jedesmal nach dem Sinneihres DerfasserS auszuführen e) ; er kostet r,o kivres.Herr Johann Gottfried Weiske, Dom und Skadt-Cai kor in Meissen, hat einen neuen Takemessererfunden, wodurch nickt nur der Compositeur d<>S Tem-po seines Stücks genau und b-stimmt angeben kann,sondern auch andere dasselbe nach dieser Angabe findenkönnen. Dieser Tattmesser bestebt aus einem auf
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