Zucker. 28 r
Das Pfund dieses Zuckers kam auf 8 1./2 Kreuzer i).Auch Herr Rusch in Paris hat eine Beschreibunggeliefert, wie man aus dem Ahorn (^cer 8ackar. I,.)mit Vortheil Zucker gewinnen kann. Herr ArthurNoble, Lsq. aus Neu-Dork, gewann aus zweyschwarzen Ahornbäumen, in Zeit von 24 Stunden,»Z Gallonen Saft; eine Gallone hält 4 unsererMaaß. Dies» sämtliche Saft gab 4 Pfund undrü Loth rohen Zucker k).
Marggraf in Berlin bereitete Zucker ausderZuk-kerwurzel, aus rothen Rüben, aus weißen und rothenMangold, aus Quecken, Mohren, Pastinatwurzel,indem er den Saft derselben sott und läuterte; auseinem Pfund Wurzeln bekam er ein Loth Zucker. Auchbereitete er aus gemeinen Rohr einen Zuckersyrup I).Besonders gibt die gemeine Quecke il'ritieulr,
I,.) einen süßem lieblichen, angenehmen Saft, der sichviele Jahre hält, wenn er auch nicht allzu dick gesottenwird. Herr Apotheker Carl August Ulitzsch, in Tor-gau, erbietet sich, die Anweisung zur Bereitung die-ses Queckensafts mitzutheilen. Muskatentrauben, dieman am Stocke zu Rosinen reifen läßt, geben eine"dicken Syrup, womit man im Jahr 178» eine Probemachte; man vermischte ihn nemlich mit gleichemWein und erhielt aus izo Pfund Syrup, zsPfundZucker m). Auch aus der Dirke (Letuls slbs l,.) ge-winnt man Zucker, aber nicht so viel, als aus demAhorn. Ferner erhält man noch Zucker, oder wenigstenseinen Syrup, aus der Hickereynuß (luglavs alba),aus dem Mays oder türkischen Weißen aus
^Zave Amerika , aus dem kucur lacckariaus. Die