Band 
Achter Theil.
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284
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284 Zuckerpapter. Zuckerrohr.

kerpapiers und zum Bläuen des Schreibpapiers dienen

könnte.

? Wehr« von, Papier und den Schreihälsen. Erste

Auflage. 178?. S. z6». züe. b) Beckmann« Anieik.znr

Tcchnol-Göttingen. >7^7-S. l^'. -Zr. c-dloei-e <I«

Verre 1790. x.--87>

Zuckerrohr ist ein Rohrgcwächsc, dessen Blätter '«her, welche oben in einer Krone beysammen stehen,länger als beym gemeinen Rohr, und so scharf sind,daß man sich hineinstechen kann. Der Stengel wird 7bis -.«Schuh lang, und ist oben ivbis iz Linien, amStrunck aber 1 Zoll dick. Das Rohr hat Knoten,bje Daumensbrcit von einander entfernt sind; die Rin-de sieht gelblich aus und ist inwendig mit eiaem weiß-lichten Mark angefüllt, aus dem ein süßer, durchsttllen-der Saft gepreßt wird, woraus man den Zucker kocht.

Das Vaterland des Zvckerrohrs ist Asien. beson,ders Ostindien ; in China ist die Landschaft Suchuenvorzüglich reich an Zucker. Aus Asien kam das Zu-ckerrohr zuerst nach Cypern, dann nach Sicilten, woeS wenigstens im Jahr H48 schon in Menge g "autwurde; man vermuthet, daß es die Saracenen ausIndien mit dahin brachten. Aus Sicilien ließ derportugiesische Prinz Heinrich, Herzog von Visco,Zuckerrohr bringen und ließ es im Jahr 1419 aufMadera und Porto Santo pflanzen. Don da wurdedas Zuckerrohr auf die übrigen Kanarischen Inseln,und entweder von diesen, oder von Angola, auf derAfrikanischen Küste, durch die Portugiesen zuerst nachBrasilien gebracht. Dempster hat also geirrt wenner schrieb, man habe das Zuckerrohr zuerst auf der Pt»