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chen der Farbematerialien, welche durch das Koche»aufgelöst und iu Bewegung gesetzt werden, sich Mitden zartesten Theilchen auf der Oberfläche der Zeugevereinigen, und beyde zusammen durch diese Vereint«gung eine solche Lage erhalten, daß dadurch diese be-sondere Farbe vsrrLichtstrahlen, und keine andere, da«von ztrrück prallen. Es folgt hieraus ferner, daß, wenndie zarten Theilchen eines Zeuges auf feiner Oberflächevicht also beschaffen sind, daß sie sich mit den Farbe-theilchen vereinigen, und beyde zusammen sich in einegewisse Lage oder Richtung setzen können, auch die Fac-bekheilchen auf dergleichen Zeuge zu wirken außerStande sind, und die Zeuge mithin diejenige Farbekeine-wegeS annehmen, die sonst von diesen Farbema-lerialien zu entstehen pflegen.
Die meisten vegetabilischen Substanzen, und vielethierische Materien , enthalten gefärbte Theile, die manvon selbigen herausziehen kann, um sie hernach auf an-dere Körper zu bringen; allein, es sind diese gefärbteSubstanzen bey weitem nicht alle von einerley Naturund in eiuerley Zustande, und diese-Verschiedenheitenverlangen, daß man verschiedene Mittel anwende,um sie herauszuziehen und auf andere Körper zu brin»gen. Einige sitzen theils in einer seifenhafken Sub-stanz, theile in einer erdichten und harzichke» Materie.Wenn man im Wasser Substanzen kochen läßt, derenfärbender Theil sich in diesem Zustande befindet, so er-füllen sie das Wasser mit ihrer Farbe, weil ein Theilder harzicht-erdichken Portion sich vermittelst der feiftn-hasteu Substanz mit dem Wasser vermischt und darinausbreitet. Wenn man ein Stück Tuch oder Zeug indas Decoct von dieser Art tauchet, so legen sich die für.benden Theile vermittelst der Berührung, und auch aufeine sehr feste Art an; weil die färbende erdicht-hat.zichte Substanz, wenn sie sich einmahl mit dem Tuchevereiniget, und von,drr seifenhasten «Substanz geschie-