Falk. izz
hakt er sich auf der Faust ohne Kappe so gut , als dasSchmierlein, der Sperber und Taubengeyer; und manbediente sich desselben vormahls fleißig zur Wachtel - undRepphuhnbeitze.
7. Der Berg- oder Birkfalk, Falco montanus,gr. Faucon de montagne , oder le Montagner, ist et-wa- kleiner, als der gemeine oder edle Falk, hak einendicken, kurzen und schwarzen Schnabel, einen röchlichenKörper und gelbe Füße. Hr. v. Büffon halt ,hn füreine Varietät der Kirchenfalken.
8. Der Sceinfalk, Lithofalco, Falco lapidarius,Fr. Faucon de röche, oder le Rochier, ist kleiner alsder Kirchenfalk, und scheint nur eine Abänderung vondiesem oder dem Baumfalken zu seyn. Er pflegt sich inden Felsen aufzuhalten, und daselbst zu horsten.
9 . Der Blaufuß, Sprin;, Gcblechrfalk, Falcocyanopus, ist eine von feinen blauen Füßen also ge-nannte Falkenart. An Größe übertrifft er den Hühner-Habicht nicht viel; im Fangen und Würgen aber hat ereinen merklichen Vorzug, indem er Fasanen, Aenten,Repphühner und Tauben, und zwar nicht, wie andereFalken, mit dem ersten Schlage fangt, sondern mit sei-nen Ballen schlagt, daß sie gleich fallen, und aledennvon ihm erst gegriffen werden. Er horstet in Wäldern,und auf alten wüsten Thürmen und Gemäuern , undzieht im Herbste hinweg. Er wird auch von den Fal-kenieren zur wilden Aenten - Repphühner - Krähen -Aelster- und Reiherbeihe abgerichtet und gebraucht.
10. Der stbwarze, schwarzbraune oder Roh-lenfalk, Falco kuscus oder niger, Fr. Faucon noir,ist vom Leibe etwas kürzer, als der Bergfalk, hat langeSchwingen und Schenkel, kurze Füße und einen kur-zen Schwanz. Außen an demselben sowohl, als an denFlügeln, ist er ganz schwarzbraun, an der Brust aberschwarz gesprengt, und hat unter den Augen schwarze,mit Dunkelbraun vermischte und schattierte Flecken.
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