Band 
Zwölfter Theil, von Fa bis Fet.
Seite
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Familim-Gut. Fang.

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sie etwas in ihrem Gesichte, oder auch in ihren Manie-ren , in ihrem Wesen, hat, welches ihrer Familie, oderdem Geschlechte wozu sie gehört, eigen ist.

Familien-Gut, ein Gut, welches bey einer Familie ver-bleiben muß, und von derselben nicht veräußert werdendarf; siehe Fideicommiß.

Familien-Grürk. i. Ein Stück oder Hausrath, wel-cher zur Ehre und zum Ansehen einer Familie bey der-selben aufbehalten wird.

2. Ein Gemählde, auf welchem eine ganze Familie,oder doch der vornehmste Theil derselben abgebildet ist.

Famis, nennet man zu Smirna eine Art von Zeugen,worein Gold gewebt ist, und welche man aus Europadahin schicket.

Famöse, eine Art Nelken; s unter Nelke.

Fan , Faon; siehe Hirschkalb.

Fand, siehe Leuchrchurm.

Fanega, Fanecas, Fanegos, Fr. Faneque, oder viel-mehr Fanegue, ist ein Getreidemaß, dessen man sichin einigen spanischen Städten. als zu Cadix, St. Se-bastian und Bilbao, wie auch in Portugal, bedienet,welches aber nicht überall einerley Verhältniß hat. Alsomachen ihrer 50 zu Cadix und Sevitien, und ihrer 60zu Lissabon, eine amsterdamer Last.

Fanfreluche, siehe Flirrerwerk.

Fang, L. Captura, Fr. Prise. I. Die Handlung desFangens; in der Luft der Vogelfang, auf der Erde dieJagd, und im Wasser die Fischerey. Auf den Langausgehen. Einen guten, schlechten Lang thun, vieloder wenig fangen.

2. Der Ort, wo man etwas fängt, und das Werk-zeug, womit etwas gefangen wird. So werden dieMit Fallthüren versehenen Gruben, wilde Thiere dar-ein zu fangen, die mit Hamen. Netzen, Reusen u. s f.umgebenen Stellen eines Flusses, Fische darein zu fan-gen, u> s.f. Länge genannt.

3. Auch