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riale, genannt wird. An solcher Äurzel sitzt noch eineandere, die in die Quere geht, von außen schwarz, in»wendig aber weiß ist, welche insgemein, weil einiger»maßen die lateinischen Buchstaben C. I. darin« befind-lich zu seyn scheinen, Iesuocdristwurzel genennek, undzu vielen abergläubigcn Dingen schändlich gemißbrau»chet wird.
Die andern gehören zu dem Geschlechte PolypodiumLinn. Hr. v. Sinne hat 65 Arten davon angegeben,davon aber nur wenige bey uns vorkommen; sonderlichfind die beyden bekannt, welche, obgleich ganz falsch,durch Mönnlein und Weiblein unterschieden werden.
i. Das Farukraurmannlein, welches in denApotheken auch schlechtweg Farnkraut heißt, sonst aberauch glatter Farn, Wanzenkraut' und Wanzen-Wurz, genannt wird; Filix mas Dod. & Fuchs. Filixmas non ramosa dentata Rauh. & Tourn. PolypodiumFilix mas, fcondibus bipinnatis, pinnis obtusis crenu-latis, stipite paleaceo Linn. Fr. Fougöra rnäle, wäch»set in ganz Europa häufig in den Wäldern, und blühetim August. Die dauerhafte, dichte, aus vielen saftigen,mit einander verbundenen Häuten zusammengesetzte, za-serige Wurzel treibt, wie viele andere Arten, zusammen»gerollte Stiele, welche sich nach und nach in die Höherichten, und in ein doppeltes gefiedertes Blatt ausbrei«ten. Die Blaktchen sind stumpf eingekerbt, und ganzordentlich gestellet, so, daß sie an Größe nach und nachabnehmen, und alle zusammen genommen gleichsam ei-ne Pyramide vorstellen. Die Blätkerstiele sind mitSpreu, oder mit vielen kleinen braunen Schuppen be»setzt. Nach dem verschiedenen Alter hat diese Pflanzeöfters ein verschiedenes Ansehen. Man findet junge,ganz niedrige, weldie nür ein einfaches gefiedertes Blattvorstellen, dessen Blörcchen breit, eingekerbt, und mitdem Stiele selbst verwachsen sind. Die Einschnitte der
Blatt-