Band 
Zwölfter Theil, von Fa bis Fet.
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215
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Fasan. 215

fest! der tiefen und breiten Ohren gehen einige schwärzlicheFedern hervor, welche länger sind, als die andern.Der Vordertheil des Kopfes, die Kehle, und der obereTheil des Halses, schimmern abwechselnd in einer gold«grünen, bald MS Dunkelblaue, bald ine glänzendeVio«let spielenden Farbe. Das übrige des Halses, der Brust,der Bauch und die Seiten, sind mit sehr funkelnden,Purpur * artigen, kastanienbraunen Federn bedeckt, dienoch ein Sammet- artig spielendes Schwarz und leb«Haftes Violet an ihrem Ende zeigen. Der Schwanz istüber 2v Zoll lang , und seine 18 Ruderfedern sind anteiner graulichen Olivenfarbe, aus Schwarz, einem Pur-pur- artigen Kastanienbraun, mit etwas Braunroch ge«mischt. Die Füße und Klauen sind graubraun. DieFasanhenne oder das Fasanhuhn, Fr. Poule Faisane,oder Faisande, ist etms kleiner, auch nicht so schönvon Farben, als der Hahn. Ihr ganzes Federwerk be-steht größtentheils in einer Vermischung von Braun,Grau- braunroth und Schwärzlich. Der kahle Ringum die Augen ist enger, als bey den Hahnen, und mitkleinen fleischigen hellrothen Warzen bedeckt. Es gibtauch weiße Fasanen, welche wegen ihrer Seltenheitsehr hoch gehalten werden; die Hennen davon sind ganzweiß, die Hähne aber haben um den Hals etwas ge-spiegeltes. Die übrigen Abweichungen der Farben, inden verschiedenen Varietäten dieser Gattung, als: demchinesischen dreyfarbigen, rochen, oder Goldfasan;dem schwarz und weißen Fasan aus China; demArgus-oder Pfauenfasan; dem gehörnten Fasanoder Napaul, und dem americanischen Fasan oderRatraka, findet man in Hrn. v. BÜffon Naturge-schichte der Vogel, nach der mit Anmerk. und Zusätzenvermehrten Ueberseh. des Hrn. v. Martini, 5 Th.Berl. 1777, gr. 8- S. 201 — 266, und in den da-selbst angeführten Schriftstellern, beschrieben.

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