Band 
Zwölfter Theil, von Fa bis Fet.
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294 Faulbaum.

brüchig geworden ist. Im Bergbaue ist ein faulerGang, ein schmieriges und schlüpfriges Gestein; einfaules Gebirge, ein mürbes brüchiges Gestein. Sie«he Fäule. ^

4- Figürlich, abgeneigt sich zu bewegen, und inengerer Bedeutung, abgeneigt zu arbeiten.

Fauler Heinrich oder Heinze, kiger l-jenricus: s.Arhanor.

Faulbaum, eine Benennung verschiedener Bäume undStaudengewächse. i.Deö krunus?adus Linn. f. Vo-gelkipsthen. 2. Des Viburnum Fanrana Linn. siehelRehlbaUM. 3. Rhamnus Frangula Linn. BOtlwelchem hier handle^ Rkiamnus (Frangula) inermis,üoribus monogynis hermaphroditis, foliis inregerri-mjs, Linn. Rhamnus inermis, foliis ovato - lanceolatisintegris, floribus quinquefidis androgynis, Hall. Fran-gula (Alnus) foliis ovato-lanceolatis glabris, Mill. Fran-gula Dod, Alnus nigra baccifera C. & J. Bauh. Fr. Aunenoir baccifere, Bourdaigne oder Bourdaine, D. Deck)«ner, Beerenholz, Elftbaum, Elfebeecbaunr,schwarze Erle, -Hundobaum, Läufebaum, deut-scher Rhabarber bäum, Gchteßbeerstrauch, Spik-ker, Spöckern, Gpörker, Spöricken, Spörgel-Beerbaum, Gpörgelbeerstaude, Sprarzern,Gprecken, Spricker, Grinkbaum, ist ein schwachermäßiger Strauch, von keinem sonderlichen Ansehen, undöfters in Gestalt eines ftchs acht-bis zehnfüßigen dünnenDäumchens, mit langen dünnen Zweigen, welche ei«nen Übeln Geruch haben, daher er auch den NahmenFaul-oder Grinkbaum bekommen hak. Er wächsetbey uns und in den übrigen Ländern des mitternächtli-chen Europa, an schattenreichen feuchten Stellen, undmacht in niedrigen und sumpfigen Erlen - und Aespen»Gebüschen, wo sonst, außer ihm, wenig andere Holz«Arten auSdauern, oder zu finden sind, fast den größtenTheil des Heckholzes aus. Seine Wurzel ist ästig und

lebhaft;