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Februar.
6. Die Blumengewachse mit zaseriger Wnnel müs-sen in diejenigen Rabatten versehe werden , in weiche«sie blühen sollen; denn sie werden alSdenn mehrere Blu-men tragen, wenn sie vor dem trocknen Fruhüngswet«rer gewurzelt haben, und stämmig geworden sind.
7- Die Beete, in welchen die Ranunkeln, Ane-monen und Tulpen stehen, müssen in kalten Nächtensorgfältig mit Matten bedeckt werden ; denn wenn sieder Frost trifft, so sterben entweder ihre Wurzeln ab,oder die Knospen der frühen Anemonen werden davonversenget, daß ihre Blumen in der Mitte verderben,und aus den schönsten gefüllten nur einfache werden,wodurch öfters der Verkäufer solcher Wurzeln für einenBetrieger gehalten wirb, da doch nickt er, sondern dieNachläßigkeit im Bedecken, daran Sckutd ist. Wennman von Monath zu Monath dergleichen Blumen ha-ben will, darf man nur verschiedene Sorten derselbenin gute lockere, mit Flußfand vermischte Erde pflanzen,und im Gewächehause bewahren.
8. Alle Sorten dauerhafter blühender Bäume undStauden, als: spanischer Hohlunder, Baumbohnen,Gcorpionensenna (Coronilla Emerus), Rosen, GeiS-Blarr, Jasmin, und die meisten Waldbäume, kön-nen jetzt sicher versetzet werden. Bey immergrünenBäumen aber muß man hierzu den Anfang des Aprilserwarten, wenn sie eben anfangen Knospen zu treiben.
9. Man kann holländischen Buchsbaum pflanzen,um die Rabatten damit einzufassen, wiewohl es nochbesser wäre, solches im September gethan zu haben,weil er alsdenn besser Wurzel fassen konnte, ehe dietrockne Frühlingswitterung herbey kommt.
10. Die Sandwege kann man nun aufreißen undumwenden, sie aber nicht eher als in der Mitte des fol-genden Monaths mit der Harke überziehen, weil sie sichum diese Zeit erst gehörig gesetzt haben.
n.Zu