350 Februar.
Zapfen; und bey spät einfallendem guten Wetter die meistenvon denen im Januar vorkommenden Wurzeln; bet), gutemWetter aber: Veilchen, Wasserkresse rc.
5. Verrichtungen, weiche in; Gewächs-undTreibhaufe geschehen müssen.
Hier sind die Verrichtungen mit denen im Januarvöllig einerley, außer daß bey den pomeranzenbau-men, wenn ihre Wipfel etwa durch vernachläßigke War-tung verdorben wären, dieselben jetzt genau abgeschnit-ten und in frische Erde gesetzt werde» müssen. Mansoll sie daher in ein gemäßigtes Mistbeet in einer WaS-Casse setzen, und bald im Frühjahre treiben, damit ihreSchossen noch vor den Winter hart werden. Bey demVersetzen muss man die Wurzeln und Stämme sorgfäl-tig säubern, alle verschimmelte Und abgestandene Wur-zeln abschneiden, und wohl Äfchtuvg geben, daß dasMistbeet nicht allzu warm sey. Nachher kann man siean der Wurzel, wie auch an den Stämmen, fleißig be-gießen, als wodurch ihre Rinde weich, und .das Trei-ben befördert wird. Wenn dre Sonne kräftig zu schei-nen anfängt, muß man die Fenster.deö Glashausesmit Matten und Decken verwahren; denn wenn sie derSonne zu sehr ausgesetzt, sind, so. versengt dieselbe dieBlätter, und die Rinde der Schi ssen vertrocknet. Die-ses Erwärmen und Treiben der P^meranzenbäume mußüberhaupt nicht oft vorgenommen werden, denn esschwächet sie zu sehr; Man thut daher besser, sie, wennsie nicht gar zu hark mitgenommen morden^ an einenschattigen Ort zu stellen, so'werden sie bey gehörigerBegießung wieder sehr wohl fortkommen. Sollten dieindianischen Gewächse, als: Aloe, indianrfthe Fei-gen, Calla aethiopica, Arüm Colocasia, indianischesRohr u. d. gl. etwa angefault seyn, so muß da« Faulesorgfältig ausgeschnitten, die Wurzel zertheilt und inNeue Töpfe gesetzt werden, welche hernach wieder frischePflanzen hervorbringen, da alödenn die dürren Blätter