Band 
Zwölfter Theil, von Fa bis Fet.
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Februar. 351

abgenommen werden. Ueberhaupt darf man feine die«ser Gewächse jetzt begießen, sondern je trockn er sie gehal-ten werben, um so viel besser ist es ihnen. Bey dem indiesem Monathe vorzunehmenden. Säen der zarten aus-ländischen jährlichen Pstanzen ist auch dieses zu beobach» ,ten, daß man etliche, mit leichter frischer Erde gefüllte, Tö«pfe in Mistbeete von Gärberlohe setze, damit sich die-selbe vorher erwärme, ehe man den Samen darein säet.Diese Art ist deswegen vorzüglich gut, weil bey dersel-ben die Wurzeln der Pflanzen, wenn selbige versetztwerden sollen, besser erhalten werden; denn man darfsie olsbenn nur aus den Töpfen heraus schütteln, sobleibt die Wurzel unversehrt, und genügsames Erdreichan derselben hangen.

In dem Gewächs - und Glashause blühen jetzt: Rha-mnus Alatanus mitHcidcblaitern, Storchschnabel mit Schar«lachblüthc, dergleichen mit buntfarbiger Blume, ^lelemhex-amlieinum, ständige Krcutzblume, europäisches Saubrod, afri-cmiifches Krcutzkraut, die asricanische meldenblätterige Doria,dieselbe mit Krähcnfußblättern, erlenblätterige Hermannie, vcr«schiedcne Arten Aloe, die Sorten vön Bärenohr, die dem Ei-sienröslcin gleichende staubige americanssche Bastardfenna mitgroßer gelber Blume, die Luphorbien, Cotyledon mit breitenzerkerbten Blattern, staubige Hauswurz., Iacobäa mit purpur-farbiger Blume, Cistusröslein, der arabische Kaffebaum, Ja»cobslilie, mepicamsche Lilie, u. a. m.

6. verr-chrüngen, zvelche im Felde oderFeldbau geschehen müssen.

1. Man muß fortfahren, das auf den besäete«Aeckern stehende Gewässer abzuleiten.

2. Die Schläge und Gräben mit den Stangen inFeldern und Wiesen, sobald eö der Frost erlaubt, auö«werfen und erneuern.

3. Die Gehäge und Zäune um die Gärten, Höfeund Weinberge fetzen, und ausbessern; imgleichen dieStege und Brücken, hauptsächlich diejenigen, über

. welche man das Vieh zu treiben hat, erneuern.

4 • Man