Band 
Zwölfter Theil, von Fa bis Fet.
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358
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358 Februar.

gemeiniglich ein Nachwinter kommt, da man mehr Fuk.ter nöthig hat. Hoch darf man das Vieh keinen Hun-ger leiden laßen, zumahl, da auf die Fütterung in icke.sem Monathe, in Ansehung des Zunehmens des Vie-hes, «ehr mel ankommt.

6. Das gemästete Vieh muß man vor Eintritt derFastenzeit zu verkaufen suchen, damit man es die Zeitüber nicht unnützer Weife füttern dürfe.

io, was mfondecheic die Pferde betrifft,ist, nebst demjenigen, was im Januar davon erin-nert werden wird, noch zu bemerken, daß man

1. auf diejenigen Stuten fleißig Achtung gebe,welchen das Euter zu wachsen anfängt, weil dieses über-Haupt , und insonderheit bey denen, die zum ersteninahl beleget worden smv, eine Anzeige ist, daß sie baldfohlen werden.

2. Die gelten Stuten, welche künftig beleget wer«den sollen, muß mau nicht überfüttern, damit sie nichtzu fett werden; man muß ihnen vielmehr am gewöhn-lichen Futter aistwechen, sie vorher wohl purgieren, undihnen zur Ader laßen.

g. Dem Beschäler hingegen muß man sein FutterMit solchen Kräutern vermengen, welche ihn zum Sprin-gen mukhig machen.

ii. 25 ty dein Federvieh,

MUß man i . die Hühner Häuser und Taubenschlägereinigen, und diesen Mlst zum Dünger anwenden; im«gleichen die Ställe, Nester und Kübel der Gänse, Aen«ten und andern Geflügels, reinigen.

2. In die Hühnerhäuser muß man Nester setzen,Hamit nicht, in deren Ermangelung, die Hennen ihreEyer vertragen.

g. Nicht weniger muß man auf die Gänse Achtunggeben, weil dieselben um dieje Zeit zu legen anfangen.

4. In diesem und dem folgenden Monathe soll manLas brütige Vieh ansetzen, damit man auf künftigen

Herbst