Februar. 359
Herbst und Winter sowohl die Küche, slS den Markewieder versehe» könne.
5. Die Hühner müssen warm, und wohl im Fut-ter gehalten werden ^ Auch muß man jetzt die Kapau-nen mästen und stopfen.
6. Wenn man den Winter über nicht gern Aente»halten will, ihrer Gefräßigkeit wegen, kann man zckEnde dieses Monarhs Aenteueyer kaufen, und den Hüh-nern unterlegen, welche sie so gut, als ihre eigene, aus-brüten.
12. Bey der Bienenzucht,
kommt auf das Verlusten der Körbe und Stöckevieles an, daß nähmlich die Blechscheiben und Draht-Schieber des Nachts offen seyn, den Tag über hinge-gen vorgezogen werden. Sonst schaffet man jetzt nochKorbe oder Stöcke an, oder auch lange Kasten, die ausvier Äretern zusammengeschlagen sind, wie es die Ge-wohnheit in einigen Gegenden mit sich bringt. Weilum diese Zeit das Bienengewirk noch hart, und mitkeinem neuen Zusätze, auch mit keiner Brüt vermehrtworden ist, so werden um Lichtmesse noch immer Bie-nen verkauft und verführet; sobald aber die Eller-undHaselstaude blühet, fangen die Bienen an, bey gelin-dem Wetter einzutragen, und alsdenn wird das TränS«portiren derselben aus einer Gegend in die andere,schwerer. Ehe die Bienen auszufliegen anfangen, istes nöthig und gut, in gewissen Jahren die Baumewonder übermäßigen Menge der Raupennester zu reinigen,weil sie gleich anfangs vi ien Kitt oder StopfwachS vonden ansbrechenden Knospen derselben zusammentragen.In diesem und dem fo genden Monathe fangen die Wei-ser aach an, schwach und krank zu werden, und einigeStocke verliere» sie gar.
In den Wäldern werden im Februar und MärzBeuten gemacht, aber nicht leicht spater, weil dieBäu-me davon bald verdorren. Sie müssen, von ihrer
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