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ger Geschicklichkeit verarbeitet werden, so haben sie eine»«gemeine Schönheit, und thun eben die Dienste, alsandere sehr theure Waaren. Ich erzähle hier die des-halb vom Hrn v- glücklich angestellten, und im
22 Th. des Nouvellisl-e oecon. & litter. ä la Haye,17581 8. S. 148 fgg. beschriebenen Versuche, nachder im 42 St. des physikal. und ökonom. parrioren,Hamb. 1758, 4. S. Z27, fgg. bestnilichcn Uebersez«zung, zumahl da sie, außer ihrer Schönheit und wohl«feiten Nützlichkeit, auch den Vorlherl haben können,vielen Leuten etwas zu thun zu geben. Besonders kannsich das junge Frauenzimmer zum Zeitvertreibe selbstallerhand Pelzwerk und Putz velferkigen, welcher ih«neu um desto besser gefallen wird, je weniger er ihnen,in Vergleichung mit demjenigen, den sie vom Kauf«manne erhandeln müßten, kosten kann.
Die vornehmste Schwierigkeit dieser Kunst bestehtdarin, daß man ausgesuchte Federn zu Putze oder Pelz«werke gehörig flechten lerne. Man flicht die Federnbeynahe auf eben die Weise, wie die Perrückenmachekdie Haare zu Perrücken flechten, und man gebrauchtauch eben dergleichen Rahmen dazu. Auf diesem Rah-men spannet man die Faden aus, und rollet sie vierfachzusammen. , Hierzu können die gewöhnlichen Faden,womit man das Tuch nahet, dienen, und ihre Farbeist gleichgültig. Dieses ist die erste Operation, welchebey allen Arbeiten von dieser Art überhaupt nokhwen«big ist. Jetzt wollen wir dar Verfahren bey einer jedenbesondern Arbeit in der Ordnung betrachten.
Gesetzt, man wollte zum Anfange einen weiß«;»STIufF machen: so nimmt man weiße Gänsefedern vonder Brust des Thieres bey dem Kröpfe, weil alle Fe-dern an dieser Stelle rund umgebogen sind, und sichalso am besten zu dieser Arbeit schicken. Man nimmtsie, so viel möglich, alle von gleicher Größe, damitder Muff desto schöner und gleicher werde. Wenn die
Federn