Band 
Zwölfter Theil, von Fa bis Fet.
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Feder. ^ 393

als ob sie, gleich den Pferden, ein vergoldet Gebiß imMunde hielren. Wenn sie in denKrsig ziehen, pfle-gen sie sich am besten zu schmücken; und alsdenn legen..sie, außer gemeldeten Stücken, auch kurze Jupen,welche von lauter bunten Federn zusammengesetzt sind,an. Mrt diesem Zierrarh besetzen sie auch ihre Keulenund hölzerne Schwerter. Ihre Schilder, welche sieüber den Achseln hangen haben, sind rings umher mitStraußfedern eingefaßt.

Ja Florida gibt es Künstler, welche die Geschicklichkeit he*sitzen, aus Flaum - und andern Federn Tapeten zu machen.Diese wissen sie mit solcher Erfindung und Ordnung zusammenzu sägen, daß man kanm in einem seidenen Stoffe mehrereAnnehmlichkeiten erblicken kann.

Allg. Geschichte der Länder und Völker von America, - Lh.

Halle 175;, gr- 4. S. 4°r- 584,

Was den Federhandel betrifft, so wird ein Kauf-mann , der mit allerhand Federn, sonderlich aber Bett-Federn handelt, ein Feverhändler oder Feverst^u-der genannt. Mit den Flaum-oder Bettfedern pfle-gen gemeiniglich die Eisenhändler en gras zu handeln;die Specereyhändler aber handeln auch mit Flaumfe-dern von Gänsen und anderm Federvieh, mit Eiderdu-ven,Falkenfedern, imgleichen mit Strauß-und Schwa-nenfedern.

Zu Amsterdam werden die Flaum - und Bettsedern nachdem Ccntner verkauft, und ist ihr Preis zu 25 bis 38 Guldender Cenrner; das Tara aber 6 pro Cent, und der Abzug fürdie promke Bezahlung i pro Cent. Der größte Handel mitden Bettsedern wird in den nordischen Ländern, insonderheit inPolen, Lttthauen und Preußen getrieben; und es ist zum Er«staunen, was für eine Menge Federn nur die polnischen Jude»auf die Messe nach Frankfurt an der Oder bringen, die sie da«selbst Centnerweise verkaufen.

Vom Feder (»anbei, s. Io Ioach. Becher« polir. Diseur»

von den Ursachen des Auf- und Abnchnrens der Scädre und

Länder, Frf. und Lei, > 754 , 8 - ©. 1379, fö 9 - , „ .

Paul Jqc. Marpepgers Haar - und Feder - Handel. Leipr.

i7>7, 8- ,

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s. Be-